Da ich leider noch der Zunft der Werktätigen angehöre, blieb mir nur der Samstag. Ja, ich muss auch sonntags ran.
Die Geräuschanmutung nach dem Eintreffen war schon mal Klasse. ein vielstimmiges Getuckere aus sicher 70 Jahren Motorenbau-KUNST.
Natürlich hatten alle die echten Schätze abgedeckt, es herrschte schließlich Dauerregen, ein paar jüngere Motoren liefen im strömenden Regen, gruben sich auf ihren Lafetten bei jedem Arbeitstakt ein bisschen tiefer in die völlig aufgeweichte Wiese, ein Unverdrossener in Wathose versuchte noch, ein paar kleine Deutz-Benziner-Verdampfer zu starten, was aber nur zum Teil gelang (der rostige Ring um den Mund, nachdem er in den Tank blies und gleichzeitig den Vergasertupfer drückte, bis der Sprit überlief sah wirklich drollig aus...

) - ich schreibe die geringe Zahl der Aussteller dem Wetter zu, das sicher (hoffentlich) viele potentielle Aussteller ferngehalten hat. Im Ist-Zustand hatte ich nach15 Minuten alles gesehen. Ein Würstchen auf die Hand und Rückreise.
Aufgefallen sind mir die beiden Deutzer Gasmotoren an einem Stand, sie liefen - ja trotz Regen liefen sie - fast unhörbar, schön überdacht, der eine mit einer wunderbaren Menagerie aus stilecht gefliester Plattform, mit einem alten Rippenheizkörper usw. ,wirklich sehr geschmackvoll.
Das Regentreffen zeigte aber, dass man absolute Zuverlässigkeit - quasi sogar unter Wasser (...) nur von Dieselmotoren erwarten darf.
Gruß, Uwe