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Hallo,
anbei ein paar Bilder von dem "Schätzchen" das meine Stationärmotor-Leidenschaft ausgelöst hat Hat viele Jahre mit wummernden Herzschlag in der Sägemühle meines Großvaters meine Kindheit begleitet. Laut "Geburtsurkunde" des Werkes ein Typ BS "alte Bauart". Baujahr 1931 (wurde 1946 im Werk überholt und umgebaut und danach in unserem Sägewerk installiert) Nach über 20 Jahren Stillstand wieder zum Leben erweckt.
Gruß Kramerschrauber
hier das Anlassen auf Youtube: ( 8 bar Druckluft )
und ein paar Bilder:
Re: Herforder Motor
Verfasst: So 7. Sep 2014, 08:35
von stamoron59
Hallo Kramerschrauber!
Glückwunsch! Ein schöner Motor.
Re: Herforder Motor
Verfasst: So 7. Sep 2014, 19:41
von gussbronze
Hallo Kramerschrauber.
Ein schöner originaler Motor im originalem Maschinenraum. Da lebt die vergangene Zeit wieder auf.
Einige Details weisen auf einen ehemaligen Gasmotor hin. Hier im Ort gab es auch einen Herfordmotor, der vom Werk auf Diesel umgebaut wurde. Und wahrscheinlich herrscht im Maschinenraum noch Geruch von Teeröl? Ist das Sägewerk noch vorhanden?
Gruß
Jörg
Re: Herforder Motor
Verfasst: So 7. Sep 2014, 21:21
von Kramerschrauber
Hallo Joerg,
der Maschinenraum hat wieder (nach den 20 Jahren Pause) den guten alten Ölgeruch . Ist wie ne Zeitmaschine, wenn er läuft und der Geruch da ist. Ob das allerdings noch der Teerölduft ist ? Ich glaube das ist schon zu lange her.... Habe aber noch eine kleine Probe davon Die Sägemühle ist noch da, oder besser gesagt die Gerätschaften, wie Horizontalgatter, Kreissägentisch, Schrotmühle, aber ausser Funktion, weil vor Jahren der marode Transmissionsturm abgerissen wurde. Leider wird die Mühle auch als Abstellraum benutzt, daher ist ausser von dem Motor nicht viel schönes zu sehen.
An welchen Details machst Du den ehemaligen Gasbetrieb fest ? Auch in der ursprünglichen Urkunde von 1931 ist die Bezeichnung "Bs" eingetragen und "Dieselmotor" geschrieben. Gasbetrieb ist nicht erwähnt. Es sind auch nur die "normalen" Einstelldaten protokolliert, und eine Brennstoffdüse mit 3 Löchern 0,25 mm ist notiert.
Gruß Thorsten
Re: Herforder Motor
Verfasst: So 7. Sep 2014, 21:43
von gussbronze
Hallo Thorsten.
Die Beilagen zwischen Pleuelfuß und Pleuellager zwecks Kompressionsanpassung und evtl. die umgedrehten Pleuellagerbolzen deuten auf diesen Umbau hin.
Auf dem Steuerradgetriebe kann man eine leerlaufende Klauenkupplung sehen, wo wahrscheinlich der Zündmagnet angetrieben wurde.
Im Hintergrund kann man 2 Tankgefäße sehen, vielleicht einer für Diesel (Heizöl), der andere für Teeröl. Bei Bedarf könnte ich dir eine Adresse nennen, wo noch ein "BS" Motor liegt, der aber nicht so alt ist wie bei dir.
Gruß
Re: Herforder Motor
Verfasst: So 7. Sep 2014, 22:07
von Kramerschrauber
Bin immer interessiert an weiteren Motorenstandorten ! Wäre nett wenn Du mir den Kontakt sendest.
Danke und Gruß
Thorsten
Re: Herforder Motor
Verfasst: So 7. Sep 2014, 23:28
von Benny-Boxer
Glückwunsch auch von mir
sehr schöner Motor, nur.......
die Plastik Wasserleitungen
mfG B-B