Grüße aus Ostwestfalen
Verfasst: Do 8. Sep 2016, 22:42
Einen guten Tag wünsche ich,
mein Name ist Christian, bin 18 Jahre jung und komme aus dem schönen Ostwestfalen.
Wie hat das nun bei mir mit den Standmotoren angefangen? Ich bin im Allgemeinen recht interessiert an der alten und doch unverwüstlichen Technik. Während der Restauration meines kleinen Oldtimer-Schleppers hat dann so richtig das Bastel-Fieber angefangen. Wir hatten bei uns im Heizungskeller viele Jahre ein altes Notstromaggregat. Hat mich ehrlich gesagt auch knapp 18 Jahre nicht weiter interessiert. Bis mit einem mal..."da war doch noch ein Motor im Keller???" Leider war er zugebaut, man kam eher schlecht ran, aber als man dann über das Gerümpel hinweg doch ein paar Blick erhaschen konnte, war die Freude erwacht
Zunächst etwas Platz gemacht, dass man grade so hin"stolpern" konnte. Typenschild gesucht..."Fichtel und Sachs AG...Stamo 400"
Jedenfalls wurde er dann weiter freigeräumt, gesäubert, Spritschlauch und Sprithahn erneuert und sonstige Kleinigkeiten. Vorher habe ich getestet, ob sich der Kolben überhaupt noch bewegt. Also Zündkerze raus (übrigens noch die originale! Funkt wie am ersten Tag
), gutes Motoröl (SAE 30) mit Ölkanne eingespritzt und den Seilzug langsam angezogen. Siehe da: Kolben bewegt sich astrein. Nachdem nun ein neuer Schlauch angebaut war und frisches Sprit-Öl-Gemisch im Tank war, kam der große Moment...nichts. Kurz gesagt: Vergaser dicht. Mit ein wenig Startpilot konnte ich zwar feststellen, dass der Motor sauber zündet und läuft aber nicht von alleine. Also Vergaser vorsichtig auseinandergebaut. In die Kolbenschieberkammer hab ich dann ein kleines Schlückchen Sprit eingefüllt, alles wieder zusammengebaut, gestartet. Sprang an und lief bis der Sprit alle war. Nun denn, also Vergaser sauber gemacht, Sprit floss vom Tank in den Vergaser, was soll ich sagen: Motor lief wieder von alleine.
Selbst der Generator lieferte Strom wie frisch aus der Fabrik.
Das Motor ist Baujahr 1966, Generator 1967. Der Vorbesitzer hatte diesen seinerzeit gekauft und sage und schreibe zwei mal kurz zur Probe laufen gelassen. Das Teil stand über 45 Jahre in der Ecke und konnte mit wenig Aufwand wieder flott gemacht werden.
Ist das Qualität oder nicht?
Und nun habe ich mir einen zerlegten aber fast kompletten Stamo 100 zugelegt. Restaurationsbericht folgt, zudem habe ich einige technische Fragen, da nun mein laienhaftes Schrauberwissen an seine Grenzen stößt.
Ihr seht: das Motoren-Virus hat auch mich befallen
Einen schönen Tag noch und viele Grüße
Christian
mein Name ist Christian, bin 18 Jahre jung und komme aus dem schönen Ostwestfalen.
Wie hat das nun bei mir mit den Standmotoren angefangen? Ich bin im Allgemeinen recht interessiert an der alten und doch unverwüstlichen Technik. Während der Restauration meines kleinen Oldtimer-Schleppers hat dann so richtig das Bastel-Fieber angefangen. Wir hatten bei uns im Heizungskeller viele Jahre ein altes Notstromaggregat. Hat mich ehrlich gesagt auch knapp 18 Jahre nicht weiter interessiert. Bis mit einem mal..."da war doch noch ein Motor im Keller???" Leider war er zugebaut, man kam eher schlecht ran, aber als man dann über das Gerümpel hinweg doch ein paar Blick erhaschen konnte, war die Freude erwacht
Zunächst etwas Platz gemacht, dass man grade so hin"stolpern" konnte. Typenschild gesucht..."Fichtel und Sachs AG...Stamo 400"
Jedenfalls wurde er dann weiter freigeräumt, gesäubert, Spritschlauch und Sprithahn erneuert und sonstige Kleinigkeiten. Vorher habe ich getestet, ob sich der Kolben überhaupt noch bewegt. Also Zündkerze raus (übrigens noch die originale! Funkt wie am ersten Tag
Selbst der Generator lieferte Strom wie frisch aus der Fabrik.
Das Motor ist Baujahr 1966, Generator 1967. Der Vorbesitzer hatte diesen seinerzeit gekauft und sage und schreibe zwei mal kurz zur Probe laufen gelassen. Das Teil stand über 45 Jahre in der Ecke und konnte mit wenig Aufwand wieder flott gemacht werden.
Ist das Qualität oder nicht?
Und nun habe ich mir einen zerlegten aber fast kompletten Stamo 100 zugelegt. Restaurationsbericht folgt, zudem habe ich einige technische Fragen, da nun mein laienhaftes Schrauberwissen an seine Grenzen stößt.
Ihr seht: das Motoren-Virus hat auch mich befallen
Einen schönen Tag noch und viele Grüße
Christian