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Sendling Gleitlager

Verfasst: So 3. Jan 2021, 18:14
von Christoph
Hallo.
Es hört nicht auf mit den Fragen :oops:
Habe jetzt die neuen Lager für meinen Sendling SVO bekommen.
Die Alten waren mit einem Messingstift im Gußgehäuse gegen verdrehen gesichert. Diese Stifte waren durch ständiges hin und her des Lagers so verformt, dass ich sie ausbohren musste. Selbst die Bohrungen in den Lagern sind extrem ausgeschlagen :o
Die Frage ist nun, gibt es einen speziellen Grund, dass es Messingstifte waren, oder kann ich einfach Schwerspannstifte verwenden?
Neue Lager noch ohne Bohrungen
Neue Lager noch ohne Bohrungen
Bohrung des Messingstiftes im Gehäuse
Bohrung des Messingstiftes im Gehäuse
Altes Lager mit ausgeschlagener Bohrung
Altes Lager mit ausgeschlagener Bohrung

Re: Sendling Gleitlager

Verfasst: So 3. Jan 2021, 18:54
von Standuhr
Hallo Christoph,
das Material der Sicherungsstifte ist prinzipiell egal. Sie müssen tiefer in der Bohrung der Lagerbüchse sein das sie nicht an der Kurbelwelle anlaufen, auch nicht wenn diese etwas einläuft. Das die Bohrungen und Stifte so stark abgenützt sind kann nur zwei Gründe haben,die Lagerbüchsen hatte von Anfang an Spiel im Motorengehäuse oder Ölmangel in den Lagerbüchsen.

Gruß Klaus

Re: Sendling Gleitlager

Verfasst: Di 5. Jan 2021, 19:52
von Christoph
Hallo Klaus.
Danke für die Info.
Einen Schwerspannstift ist für mich auf jeden Fall einfacher zu bedorgen :roll:
Ich denke bei den alten Lagern war beides der Fall.
Von vornherein Spiel im Gehäuse und später ist dann noch Ölmangel, vermutlich wegen Unkenntnis des Bedieners.
Irgendwo müssen die 6 zehntel Lagerspiel ja herbekommen :lol:
Schönen Feiertag
Gruß Christoph