standmotoren auf holz
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wolfgangmarek
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- Meine Motoren: Grüss Gott, ich denke 35 verschiedene sind genug
standmotoren auf holz
grüss gott,heute war mal wieder ein alter motorenbauer bei mir --- und sofort ein anschiss bekommen-- viele meiner motoren stehen auf holzbohlen--er sagte: eisen oder guss gehöhrt auf eisen oder beton... warum steht dein jenbacher auf eistenträger? (20 ps ) und der rest fast alles auf holz??? warum wurden früher alle motoren auf eisen oder auf ein festes fundament gesetzt??--- dein vater hat schon 1965 den sendling auf 2 kubick meter gegossener beton gestellt - bei 7ps-warum wohl ??? ,----damit der motor nicht wandern kann...holz ist lebendig und kann sogar dir deine befestigungsschrauben,mit samt den angegossenen ösen abreissen !!! na ja... du hast keinen langsamläufer mit grossem hub... sonst würdest du alles ändern.., wenn du zur brotzeit gehst, und der motor ist dir gefolgt , kann man sagen du hast einen fehler gemacht.... anmerkung von ihm : viele motoren wurden auf gegossene fundamente gestellt-verschraubt- und sogar noch mit dünnen beton alles vergossen... denk mal nach???? holz ist vergänglich - motoren nicht!!!! ich würde gerne mal eure meinung dazu lesen --- ein sehr schöner motor mit generator war vor ca. 3 wochen hier im forum zu sehen--- topp restauriert- und es passt alles... war moosgrün -und rattenscharf...... gruss wolle
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jaki
- Beiträge: 775
- Registriert: Di 31. Aug 2010, 13:48
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Re: standmotoren auf holz
Ich glaube kaum dass ein korrekt gemachtes Holzfahrgestell die Befestigungsösen eines Motors abreissen kann.
Auch wenn ein Eisenfahrgestell nicht ganz gerade ist, also der Motor mit seinen 4 Standbeinen wackelt, und dann festgeschraubt wird, kann es die Ösen abreisen... ist ja logisch...
Was Vibrationen und so betrifft würde ich sagen dass das Betonsockel besser ist, da es einfach Schwergenug ist.
Gruß Jakob
Auch wenn ein Eisenfahrgestell nicht ganz gerade ist, also der Motor mit seinen 4 Standbeinen wackelt, und dann festgeschraubt wird, kann es die Ösen abreisen... ist ja logisch...
Was Vibrationen und so betrifft würde ich sagen dass das Betonsockel besser ist, da es einfach Schwergenug ist.
Gruß Jakob
- meisteradam
- Moderator / Lektor
- Beiträge: 1871
- Registriert: Fr 28. Mai 2010, 05:25
- Meine Motoren: Diverse stationäre Motoren
Re: standmotoren auf holz
Hallo Marek
Schön mal wieder von dir zu lesen!
Ich denke , daß man früher alles mögliche aus Holz gefertigt hat weil es billig war und überall zu bekommen.
Als sich die Mechanisierung in Gang setzte waren Dampfmaschinen und später auch Gasmaschinen und dann natürlich auch Motore etwas absolut besonderes und wertvolles.
Dadurch, daß Holz damals also eher als billiger Werkstoff galt, denke ich hat man die großen Maschinen auf schön geflieste Sockel aus Beton oder sogar Mauerwerk gesetzt.
Weil es eben eine extrem wertvolle Maschine war, und sie entsprechend sitzen sollte. Man wollte so etwas auch vorzeigen können. (War ja teuer!)
Bei fahrbaren Motoren, wie z.B. den Motorlokomobilen war dann kein Beton möglich und man verwendete als stabilen und doch edlen Werkstoff damals industriell hergestellte Stahprofile, welche ebenso teuer und dem Gerät entsprechend hochwertig waren. Anstelle von Holzrädern wurden kunstvoll geschmiedete oder sogar gegossene Räder verbaut.
Man muß sich halt mal in die Zeit versetzen.
Bei den Motoren, die wirklich stationär auf Sockeln saßen (z.B. in Mühlen) war Beton die langlebigste und einfachste Möglichkeit den Motor stabil und dauerhaft aufzustellen.
Heute wollen wir ja nicht mehr, daß der Motor 12 Stunden am Tag an seiner Leistungsgrenze arbeitet, sondern er soll schön langsam vor sich hintuckern.
Wir finden schön bearbeitete Holzbalken wieder schick. Da steckt eben Arbeit drin.
Durch die Industrie sind für moderne Menschen industriell,maschinell hergestellte Sachen nicht mehr so schön wie Manufaktur.
Auf den zwei folgenden Bildern ist der Saal in dem sich die Dampfmaschine einer Textilfabrik befindet von außen und von innen abgebildet.
Daran kann man ein wenig erkennen wie besonders eine Maschine früher war.
MfG
Schön mal wieder von dir zu lesen!
Ich denke , daß man früher alles mögliche aus Holz gefertigt hat weil es billig war und überall zu bekommen.
Als sich die Mechanisierung in Gang setzte waren Dampfmaschinen und später auch Gasmaschinen und dann natürlich auch Motore etwas absolut besonderes und wertvolles.
Dadurch, daß Holz damals also eher als billiger Werkstoff galt, denke ich hat man die großen Maschinen auf schön geflieste Sockel aus Beton oder sogar Mauerwerk gesetzt.
Weil es eben eine extrem wertvolle Maschine war, und sie entsprechend sitzen sollte. Man wollte so etwas auch vorzeigen können. (War ja teuer!)
Bei fahrbaren Motoren, wie z.B. den Motorlokomobilen war dann kein Beton möglich und man verwendete als stabilen und doch edlen Werkstoff damals industriell hergestellte Stahprofile, welche ebenso teuer und dem Gerät entsprechend hochwertig waren. Anstelle von Holzrädern wurden kunstvoll geschmiedete oder sogar gegossene Räder verbaut.
Man muß sich halt mal in die Zeit versetzen.
Bei den Motoren, die wirklich stationär auf Sockeln saßen (z.B. in Mühlen) war Beton die langlebigste und einfachste Möglichkeit den Motor stabil und dauerhaft aufzustellen.
Heute wollen wir ja nicht mehr, daß der Motor 12 Stunden am Tag an seiner Leistungsgrenze arbeitet, sondern er soll schön langsam vor sich hintuckern.
Wir finden schön bearbeitete Holzbalken wieder schick. Da steckt eben Arbeit drin.
Durch die Industrie sind für moderne Menschen industriell,maschinell hergestellte Sachen nicht mehr so schön wie Manufaktur.
Auf den zwei folgenden Bildern ist der Saal in dem sich die Dampfmaschine einer Textilfabrik befindet von außen und von innen abgebildet.
Daran kann man ein wenig erkennen wie besonders eine Maschine früher war.
MfG
IGHM
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Hans
Re: standmotoren auf holz
Hallo Wolle,
also ich würde es nicht ganz so kategorisch sehen.
Es gibt ja auch genug Beispiele für Holz-Befestigungen von Standmotoren, die früher original so gemacht wurden.
Zum Beispiel diese ganzen selbst fahrenden Bandsägen mit/ohne Spalter. Ich habe jetzt schon viele von diesen Maschinen gesehen und bei allen waren die Motoren auf Holzbohlen verschraubt. Gut, teilweise gehen die Befestigungsschrauben da auch noch durch die Rahmen, so wie bei unserer Maschine, aber es gibt auch Maschinen, da sind die Motoren nur auf dem Holz befestigt.
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele hundert m³ Holz diese Maschinen im Laufe ihres bisherigen Lebens "gesehen" haben, aber es hält!
Ich denke im Gegenteil, dass Holzbefestigungen sogar gewisse Vorteile haben, weil sie eher ein bisschen was von den Vibrationen weg nehmen, die bei einer absolut starren Befestigung weiter geleitet werden.
also ich würde es nicht ganz so kategorisch sehen.
Es gibt ja auch genug Beispiele für Holz-Befestigungen von Standmotoren, die früher original so gemacht wurden.
Zum Beispiel diese ganzen selbst fahrenden Bandsägen mit/ohne Spalter. Ich habe jetzt schon viele von diesen Maschinen gesehen und bei allen waren die Motoren auf Holzbohlen verschraubt. Gut, teilweise gehen die Befestigungsschrauben da auch noch durch die Rahmen, so wie bei unserer Maschine, aber es gibt auch Maschinen, da sind die Motoren nur auf dem Holz befestigt.
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele hundert m³ Holz diese Maschinen im Laufe ihres bisherigen Lebens "gesehen" haben, aber es hält!
Ich denke im Gegenteil, dass Holzbefestigungen sogar gewisse Vorteile haben, weil sie eher ein bisschen was von den Vibrationen weg nehmen, die bei einer absolut starren Befestigung weiter geleitet werden.
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Maschinenhaus
- Beiträge: 214
- Registriert: So 20. Feb 2011, 21:54
Re: standmotoren auf holz
Hallo Motorenfreunde,
habe bei der Durchsicht meiner Motorenprospekte folgendes Bild gefunden.
Deutzmotor auf Schleife (Holzkufen), diese wurden von Deutz und möglicherweise von anderen Herstellern (Sendling, Schlüter, etc.) mitgeliefert oder vom Stellmacher bzw. Schmied angefertigt.
Gruß vom Maschinenhaus
habe bei der Durchsicht meiner Motorenprospekte folgendes Bild gefunden.
Deutzmotor auf Schleife (Holzkufen), diese wurden von Deutz und möglicherweise von anderen Herstellern (Sendling, Schlüter, etc.) mitgeliefert oder vom Stellmacher bzw. Schmied angefertigt.
Gruß vom Maschinenhaus
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