Moin zusammen,
folgendes Problem: Wir haben einen 2 Zyl. Deutz der mit Druckluft angelassen wird. Nun verliert die Flasche immer den Druck. Zum absperren der Flaschen sind ganz normale Kugelhähne aus dem Hydraulikzubehör verbaut. Am besten wären denke ich richtige Absperrhähne zum zudrehen. Weiß irgendwer wo man so etwas bekommt, und was das kostet?
Ich möchte nicht unbedingt hochmoderne Teile da anbauen, weil die Stelle gut sichtbar ist.
Achso vielleicht noch wichtig ist das die Pulle mindestens 20 bar haben muss damit er auch kommt.
Vielen Dank schonmal
Gruß Lennart
Druckluftventile
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BUMI
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Re: Druckluftventile
wie groß muss die Flasche denn sein? Vielleicht hätte ich was für Dich. Gruß, Burgfried
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Re: Druckluftventile
Hallo Logan,
ich würde das Flaschenventil (vorher natürlich den Druck ablassen) und, wie man das früher auch immer so gemacht hat, das Ventil nachschleifen/einschleifen. Druckbehälter müssen TÜV geprüft werden. Dabei wird die Flasche vollständig mit Wasser gefüllt und mit Wasser mit zum Beispiel einer kleinen Handpumpe vom Installateur auf 150 % Druck geprüft, also eine 20 b Flasche mit 30b (nicht höher gehen- Materialstreckung!). Wenn eine Flasche den Druck nicht aushält, hat man so höchstens nasse Füße, wenn sie mit Luft gefüllt auseinandergeht, fehlem einem das Gebiss und mindesten alle Fenster des Hauses (ich vermute sehr stark, daß man damit auch einige Staatsorgane mobilisiert, Herbeiführung einer Explosion usw.)
Wenn eine Flasche von außen rostet, kann man das ja im Blick haben, eine Korrosion im Inneren ist ja nicht so leicht zu kontrollieren. Also versuchen, das Innere möglichst trocken zu halten. Es gebe die Möglichkeit, sich an ein Tauchsportgeschäft, mit einer guten Mechanikabteilung, zu wenden. Die können strahlen und beschichten (und TÜV-Abnahme). Ich weiß nur nicht, ob deren Werkzeuge nur für die Tauchflaschenlänge ausgelegt sind. Wenn Du nun Deinen Motor möglichst originalgetreu mit der alten Druckluftflasche aufbauen willst und die Sache mit dem TÜV nicht so einfach zu machen ist, könntest Du ja die Originalflasche in dem Originalaufbau belassen und an versteckter Stelle einige Stahltauchflaschen (ersteigern? oder Tauchgeschäft?) einbauen, die aus Aluminiuim würde ich nicht nehmen. Diese Stahlflaschen (wegen wieder aufladen und wegen der Rohrleitungen) natürlich nur mit den 20 b betreiben. Die ungefähre Literzahl der Originalflasche ausrechnen, geteilt durch die Literzahl der Tauflaschen ergibt benötigte Menge der Tauchflaschen. Frage mal den Tauchladen ob der Betrieb der Flaschen mit dem Ventil nach unten sinnvoll ist, dann sammelt sich kein Wasser an. Vor etlichen Jahren war es so, daß die Stahlflaschen mit 200 b betrieben und mit 300 b geprüft wurden, die Aluminiumflaschen mit 300 b betrieben und mit 450 b geprüft wurden. Weil Alu-Flaschen mehr speichern können und leichter sind, sind diese für den Tauschsport beliebter und auch teurer. Einfache, gebrauchte Stahlflaschen liegen bei etwa 20 Euro.
ich würde das Flaschenventil (vorher natürlich den Druck ablassen) und, wie man das früher auch immer so gemacht hat, das Ventil nachschleifen/einschleifen. Druckbehälter müssen TÜV geprüft werden. Dabei wird die Flasche vollständig mit Wasser gefüllt und mit Wasser mit zum Beispiel einer kleinen Handpumpe vom Installateur auf 150 % Druck geprüft, also eine 20 b Flasche mit 30b (nicht höher gehen- Materialstreckung!). Wenn eine Flasche den Druck nicht aushält, hat man so höchstens nasse Füße, wenn sie mit Luft gefüllt auseinandergeht, fehlem einem das Gebiss und mindesten alle Fenster des Hauses (ich vermute sehr stark, daß man damit auch einige Staatsorgane mobilisiert, Herbeiführung einer Explosion usw.)
Wenn eine Flasche von außen rostet, kann man das ja im Blick haben, eine Korrosion im Inneren ist ja nicht so leicht zu kontrollieren. Also versuchen, das Innere möglichst trocken zu halten. Es gebe die Möglichkeit, sich an ein Tauchsportgeschäft, mit einer guten Mechanikabteilung, zu wenden. Die können strahlen und beschichten (und TÜV-Abnahme). Ich weiß nur nicht, ob deren Werkzeuge nur für die Tauchflaschenlänge ausgelegt sind. Wenn Du nun Deinen Motor möglichst originalgetreu mit der alten Druckluftflasche aufbauen willst und die Sache mit dem TÜV nicht so einfach zu machen ist, könntest Du ja die Originalflasche in dem Originalaufbau belassen und an versteckter Stelle einige Stahltauchflaschen (ersteigern? oder Tauchgeschäft?) einbauen, die aus Aluminiuim würde ich nicht nehmen. Diese Stahlflaschen (wegen wieder aufladen und wegen der Rohrleitungen) natürlich nur mit den 20 b betreiben. Die ungefähre Literzahl der Originalflasche ausrechnen, geteilt durch die Literzahl der Tauflaschen ergibt benötigte Menge der Tauchflaschen. Frage mal den Tauchladen ob der Betrieb der Flaschen mit dem Ventil nach unten sinnvoll ist, dann sammelt sich kein Wasser an. Vor etlichen Jahren war es so, daß die Stahlflaschen mit 200 b betrieben und mit 300 b geprüft wurden, die Aluminiumflaschen mit 300 b betrieben und mit 450 b geprüft wurden. Weil Alu-Flaschen mehr speichern können und leichter sind, sind diese für den Tauschsport beliebter und auch teurer. Einfache, gebrauchte Stahlflaschen liegen bei etwa 20 Euro.
Re: Druckluftventile
Hi Deutzi,
sry hatte dein Posting garned wahrgenommen. Es ging ja vor allem um die Ventile. Bei den Hydraulikventilen is nix mit einschleifen oder so. Das sind die kleinen kantigen mit so nem rosa Hebelchen... Auf der Flasche ist wohl noch TÜV. Ist eh nichtmehr die originale Flasche...
Allerdings haben wir unlängst eine alte Originalflasche bekommen, die anscheinend auch ok ist. Lag innen sehr viel Ölkohle drin und auch etwas Wasser. Aber ich gehe mal davon aus das sie ok ist. Liegt im Moment mal zum trocknen im warmen. Abgeklopft hab ich sie schon. Dünne Stellen hat sie definitif nochnicht.
Muss dann mal das Abdrückgerät ausbuddeln und sehn ob ich damit gut 30bar abdrücken kann. Kommt zeit kommt Pulle, wär schon schön wenn die noch ginge. Dann wären wir nömlich das Problem mit dem Druckverlust los.
Allerdings haben wir es inzwischen auch schon geschafft mit nem umgebauten Baukompressor ca. 17bar Druck zu erzeugen. Das reicht zum anlassen:)
Anbei mal n Bildchen von dem guten Stück. Die Flasche hängt oben im Dach. Kann man leicht erkennen.
VlG Lennart
sry hatte dein Posting garned wahrgenommen. Es ging ja vor allem um die Ventile. Bei den Hydraulikventilen is nix mit einschleifen oder so. Das sind die kleinen kantigen mit so nem rosa Hebelchen... Auf der Flasche ist wohl noch TÜV. Ist eh nichtmehr die originale Flasche...
Allerdings haben wir unlängst eine alte Originalflasche bekommen, die anscheinend auch ok ist. Lag innen sehr viel Ölkohle drin und auch etwas Wasser. Aber ich gehe mal davon aus das sie ok ist. Liegt im Moment mal zum trocknen im warmen. Abgeklopft hab ich sie schon. Dünne Stellen hat sie definitif nochnicht.
Muss dann mal das Abdrückgerät ausbuddeln und sehn ob ich damit gut 30bar abdrücken kann. Kommt zeit kommt Pulle, wär schon schön wenn die noch ginge. Dann wären wir nömlich das Problem mit dem Druckverlust los.
Allerdings haben wir es inzwischen auch schon geschafft mit nem umgebauten Baukompressor ca. 17bar Druck zu erzeugen. Das reicht zum anlassen:)
Anbei mal n Bildchen von dem guten Stück. Die Flasche hängt oben im Dach. Kann man leicht erkennen.
VlG Lennart