ich habe hier einen Hatz E671 von 1973 mit Eisemann-Generator wieder zum Leben erweckt.
Beim Ausbau und Inspizieren der Düse habe ich festgestellt, daß es eine Drosselzapfendüse DN0SD21 wie im Deutz F2M414 ist. Der Zylinderkopf hat jedoch keine Vor- oder Wirbelkammer, diese sitzt offensichtlich im Kolben. Siehe Schnitt aus meinem Lehrbuch (Mettig, Konstruktion schnellaufender Verbrennungsmotoren von 1973). Hatz schreibt in der Betriebsanleitung: Der Motor arbeitet im Viertakt-Verfahren mit direkter Einspritzung. Ich kenne Direkteinspritzer mit Lochdüsen, Zapfendüsen für Direkteinspritzer gab es m.W. nur bei Elsbett (ähnlich M-Verfahren).

Eigentlich ist das wohl ein Kammerdiesel, bei dem die Brennkammer im Kolben liegt. Kann mich ein Hatz-Kenner bitte aufklären? Bisher kannte ich Vor- oder Wirbelkammern nur im Zylinderkopf.
Danke und Gruß
Arthur