Also bei meinem kleinen 1~ Wechselstrom-Eisemann sind es einfache massive Schleifringe. Der hat aber auch keinen Schaltkasten.
Beim großen 3~ (Bosch-)Eisemann mit Schaltkasten habe ich noch nie nachgesehen.
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Also bei meinem kleinen 1~ Wechselstrom-Eisemann sind es einfache massive Schleifringe. Der hat aber auch keinen Schaltkasten.
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Jetzt bin ich auf jeden Fall ein Stück schlauer und verstehe das die Aussagekraft meiner Messungen doch geringer ist, als ich gedacht habe.holm hat geschrieben: ↑So 12. Apr 2026, 19:31 Jeder der heute gebräuchlichen Gleichrichter hat eine sogenannte Flußspannungs- bzw. Schwellspannung die in Durchlaßrichtung überschritten werden muß, damit überhaupt ein Strom fließt. Diese Spannung beträgt bei Selengleichrichtern ca. 0,6V, bei Silizium 0,7V und Germanium 0,3V ..jeweils ca.
Das Problem bei Deinen Messungen ist, das eine Gleichrichterstrecke Deiner Gleichrichter nicht aus einer einzelnen Diode besteht, sondern aus einer Reihenschaltung dieser Dioden, jede Platte ist eine einzelne Diode, zwischen 2 Anschlüssen befindet sich aber ein ganzer Stapel dieser Dioden und die Flußspannung addiert sich..0,6V pro Platte. Die preiswerten Meßgeräte messen aber meist mit einer Meßspannung von 1,5V ..auch beim sogenannten Diodentest. Du kannst damit Nichts messen, die notwendige Flußspannung steht nicht zur Verfügung. Deine Ergebnisse sind in soweit völlig nachvollziehbar.. und deshalb sind Spannungsangaben wie 0,2V oder Sowas völliger Kokolores..was wiederum meine Reaktion erklärt. Deswegen auch meine Erzählung vom Klingeltrafo, mit seinen 8-12V Wechselspannung überschreitet der sicher die Flußspannungsgrenze..und ein Glühlämpchen als Indikator läßt auf Grund des fließenden Stroms auch Leckströme oder hohe Innenwiderstände außen vor.
Zum Produktionszeitpunkt dieses Generators gab es keine Digitalvoltmeter und die analogen Instrumente hätten Werte von 0,2V im richtigen Meßbereich gar nicht angezeigt.. weshalb Sowas auch nicht nützlich ist.
Das erklärt aber nicht, warum mit den neuen Gleichrichter kein Saft aus dem Generator kommt. Haben denn die Wicklungen alle Durchgang an den Anschlüssen?
Gruß,
Holm
Das Drahtpoti habe ich schon einmal durchgemessen, es hat auf jeden Fall Durchgang. Aber ich werde heute Nachmittag nochmal die genauen Werte messen.holm hat geschrieben: ↑Di 14. Apr 2026, 07:44 Für die prinzipielle Funktion ist die Haupterregerwicklung wichtig. Als nächstes prüfe bitte mit dem Multimeter im Ohmbereich das Drahtpotentiometer mit dem man die Erregung einstellt. Da solltest Du einen veränderbaren Widerstand finden und das sollte besser nicht "springen". Auch sollte Durchgang (rund 100Ohm?) in der Erzeugerwicklung zu finden sein.
Nunja, für einen selbst - wenn man Ahnung von der Materie hat - erscheint einen kaum als Zauberei