Zündmagnet Problem

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Christoph
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Zündmagnet Problem

Beitrag von Christoph »

Hallo
Wie in der Überschrift geschrieben habe ich ein kleines Problem mit meinem Magneten.
Es ist ein Zünder mit externer und auswechselbaren Spule.
In einem Beitrag von Standuhr hab ich gelesen, dass diese Zünder einen sehr starken Funken erzeugen sollen :idea:
Meiner hat einen "naja" Funken wobei dieser schon bei relativ langsamen durchdrehen von Hand erzeugt wird. Allerdings nicht immer regelmäßig.
Mein Problem ist nun, dass bei Drehrichtung nach links dieser relativ gute Funke kommt.
Die Drehrichtung am Motor muss aber rechts herum sein :!:
Wenn ich das Teil nach rechts drehen muss ich von Hand ziemlich schnell zwirbeln dass überhaupt sehr sporadisch ein Fünkchen kommt.

Die Spule ist wohl ziemlich neu und wurde vermutlich vom Vorbesitzer schon ausgetauscht.
Den Kondensator habe ich, um diese Fehlerquelle auszuschließen, mal abgeklemmt.
Das Magnetfeld des Läufers kommt mir allerdings ziemlich schwach vor.

Die Frage ist jetzt, warum habe ich in die eine Richtung einen Funken und in die andere fast gar keinen :?:
Der Permanentmagnet des Läufers sollte doch immer dieselbe Spannung erzeugen, egal in welche Richtung :?: :?:

Und wenn ich schon dabei bin.
Gibt es eine Möglichkeit die Magnete des Läufers aufzumagnetisieren?
In einem Youtube Video hat jemand versucht, eben so einen Läufer Mithilfe von Neodymmagneten zu reaktivieren.
Das hat wohl nicht funktioniert.
Also scheidet diese Möglichkeit leider aus.

Grüße Christoph
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Standuhr
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Re: Zündmagnet Problem

Beitrag von Standuhr »

Hallo Christoph,
welche Drehrichtung ist original am Magneten angegeben? So einfach die Drehrichtung ändern geht nicht!! Es gibt zwar einige Magnetzünder an denen es konstruktiv vorgesehen ist die Drehrichtung zu ändern wird aber von der Bauart des Nockenrings , Unterbrecherplatte ( gibt es in Drehrichtung L u R) oder Unterbrechernocke vorgegeben.
Wenn der Anker (Magnetzünder mit drehbarer Spule) sich in den Polschuhen dreht und das Magnetfeld zusammenfällt muß sich der Unterbrecher öffnen,nur an diesem Punkt wird die höchste Spannung induziert. Dreht man in die Gegenrichtung passen diese beiden Punkte nicht genau zusammen und müßten verändert werden. Auch die Nockenringe und Unterbrechernocken sind nicht immer symetrisch.

Auf dieser Seite kann man das bildlich anschauen.

https://www.da7c.co.uk/technical_torque ... ained.html

In deinem Fall würde ich auf Drehrichtung von oben im Urzeigersinn tippen. Der Unterbrechernocken läuft normal nicht "gegen" den Unterbrecherhebel da mechanisch nicht gut. Wird so ein Magnet in einem Fahrzeug falsch eingebaut d.h. der Abstellanschluß am Magnet bekommt z.B. Bordspannung kann der Magnetrotor durch die Primärwicklung entmagnetisiert werden. Ich habe auch so einen Magneten herum liegen welcher unregelmäßig einen Funken erzeugt,Windungsschluß Spule muß ausgetauscht werden,Sekundärspule hat keinen Durchgang.
Der Magnetanker kann sicher ganz normal in einem Magnetisiergerät aufmagnetisiert werden.

Gruß Klaus
holm
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Re: Zündmagnet Problem

Beitrag von holm »

Den Kondensator habe ich, um diese Fehlerquelle auszuschließen, mal abgeklemmt.
..wie jetzt? Ohne Kondensator? Der Kondensator und die Primärspule sind die beiden notwendigen Bestandteile eines Schwingkreises, da kann man nichts abklemmen..sonst gibts nur hauchdünne Fünkchen...

Gruß,
Holm
Christoph
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Re: Zündmagnet Problem

Beitrag von Christoph »

Hallo
Bin davon ausgegangen dass der Kondensator hauptsächlich für die Unterdrückung der Funken am Unterbrecher zuständig ist. :roll:

Wegen der Drehrichtung des Magneten.
Habe mir fast gedacht dass dieser nur eine bestimmte Drehrichtung hat.
Muss ihn aber vielleicht doch mal zerlegen. Ich bin der Ansicht dass da schon mal jemand dran war.
Außerdem bin ich der Meinung das es, trotz allem, der originale Zünder sein sollte.

Kann es eigentlich sein, dass der Motor eventuell rückwärts läuft?
Das Teil hat ein Ölschleuderblech am Pleuellager und deshalb bin ich davon ausgegangen das Schleuderblech muss das Öl, wie es eigentlich normal ist, Richtung Kolben schleudern.
Allerdings gibt es kein Blech wie z.b. bei Deutz das die Ölmenge begrenzt :!:
Da müsste der Motor ja eigentlich Öl in rauen Mengen verbrennen :geek: !?

Bin auf eure Meinung gespannt ;)
Grüße Christoph
Christoph
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Re: Zündmagnet Problem

Beitrag von Christoph »

Es gibt neue Erkenntnisse :roll:
Also rückwärts laufen des Motors funktioniert nicht.
Dann stimmen die Steuerzeiten hinten und vorne nicht mehr.
Und die Markierungen der Zahnräder passen alle :!:
Folglich hab ich ein Zünder der wohl nicht zum Motor passt.

Jetzt muss ich mal schauen ob ich einen anderen Magnetzünder anpasse oder irgendwo her einen Originalen mit der richtigen Drehrichtung finde.

Grüße Christoph
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